DJK-Fahrt 2011 nach Wien

Drei herrliche Tage erlebten 50 Teilnehmer bei der DJK-Fahrt 2011, die vom 13.-15.August in die Wachau und nach Wien führte. Zwar regnete es bei Hinfahrt, doch pünktlich zur Kaffeepause an der Raststätte bei Passau und zur Brotzeit am Parkplatz des Stiftes Melk hörte der Regen auf und fortan begleitete wunderbares Sommerwetter die Fahrt.

Angetan waren alle vom Park und vom Museum, insbesondere von der Bibliothek und von der Stiftskirche des barocken Benediktinerklosters Melk. Während ein Teil der Gruppe die Stadt Melk besichtigte, machte sich der Rest mit dem Fahrrad auf den Weg, um die etwa 20 km lange Etappe des Donauradweges zwischen Melk und Spitz zu bewältigen, was mit einer kurzen Trinkpause kein Problem darstellte. Anschließend wurde die Welterbestätte Wachau gemütlich vom Schiff aus erkundet, wobei die Fahrt vorbei an den romantischen Orten Weißenkirchen und Dürnstein sowie dem Kloster Göttwein nach Krems führte. Gegen 19.30 Uhr wurde im Austria Trend Hotel Messe in Wien eingecheckt, das direkt am Prater liegt. Und so nutzten die DJK`ler die Gelegenheit, um dem Wiener Vergnügungspark mit dem berühmten Riesenrad einen Besuch abzustatten.

Bei strahlendem Sonneschein folgte am Sonntagvormittag eine Stadtbesichtigung in Wien. Mit großer Begeisterung führte die humorvolle Stadtführerin durch ihre Heimatstadt. Highlights waren das Hundertwasserhaus, Schloss und Park Belvedere, der Volksgarten mit Burgtheater, Sisi-Denkmal und Hofburg sowie die Innenstadt rund um den "Steffl", den Stephansdom. Der freie Nachmittag wurde genutzt, um einen Kaffe im traditionsreichen Kaffeehaus Hawelka zu trinken oder um die Kaisergruft in der Kapuzinerkirche oder das Museumsquartier zu besichtigen. Am Abend ging es nach Grinzing, wo beim Winzer Maly ein lustiger Heurigenabend gefeiert wurde.

Am Montagmorgen waren jedenfalls wieder alle fit und etwa die Hälfte der Teilnehmer wanderte von Kahlenbergerdorf an der Donau auf dem "Nasenweg" auf den 425m hohen Leopoldsberg und von da auf den Kahlenberg (485m). Beide Berge, Ausläufer der Alpen, eröffneten einen wundervollen Rundblick auf die ausgebreitete Millionenstadt. Letzte Station in Wien war Schloss Schönbrunn mit dem imposanten barocken Schlosspark, der ob der Hitze willkommene Abkühlung bot. Um 15 Uhr wurde die Heimfahrt angetreten, auf der zum Abendessen im Haslinger Hof eingekehrt wurde.

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